Nachlese Sommerfreizeiten 2017

Zeltlager Alvesse

Mit Ferienbeginn startete auch unser Zeltlager am Sportplatz in Alvesse. In der ersten Zeltlagerwoche hauchten die Jüngsten, die 6- bis 9-jährigen Kinder, dem Zeltplatz Leben ein. Die Älteren, die 9- bis 12-jährigen Kinder, nahmen den Zeltplatz und das Gelände dann während der zweiten Woche in Beschlag. Die 32 bzw. 34 Kinder wurden jeweils von zahlreichen, ehrenamtlich tätigen Jugendlichen (alle sind Inhaber der Juleica) aus der Gemeinde betreut.

Die erste Woche über war das Wetter leider sehr durchwachsen und ab und zu ungemütlich bzw. regnerisch. Doch die Kinder und Betreuer störte das wenig. An einem Abend unterstützten uns dabei die Feuerwehren Alvesse und Wipshausen gemeinsam mit den Brandschutzerziehern der Gemeinde. So richtig Gas geben konnten die Kinder auf dem Sportplatz und ausgelassen toben. Eine Fotorallye, eine Schatzsuche und eine Lagerolympiade gehörten ebenfalls zum abwechslungsreichen Programm der ersten Woche.

Die zweite Woche hatten wir wettermäßig beste Vorrausetzungen, das Tagesprogramm interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Jeden Tag hatten wir sommerliche Temperaturen. Natürlich konnten wir da zum Schwimmen ins Freibad fahren, was alle bejubelten. Ein aufregender Orientierungslauf, ein Minigolf-Nachmittag in Peine, ein unterhaltsamer Spieleabend mit „SCHLAGT DIE BETREUER“, das Geocaching-Activity mit GPS-Geräten und eine Schatzsuche gehörten außerdem zum vielfältigen Programm der ersten Woche.

Für beide Wochen gilt: Beim Werken, Spielen oder Malen verlebten alle Kinder spannende und schöne Tage in Alvesse. Den jeweiligen Abschlussabend verbrachten die Feriengruppen wie immer mit einem leckeren Grillabend und einer fetzigen Zeltplatz-Disko. Traditionell saßen nach Einbruch der Dunkelheit alle am Lagerfeuer (dieses musste wetterbedingt in der ersten Woche ausfallen), wo gemeinsam gesungen und Geschichten erzählt wurden. Die Krönung bildete dann jedoch die Nachtwanderung, bei der es jeden gruselte.

In der ersten Zeltlagerwoche waren der Tini- und Bibi-Motto Tag und die Tagesfahrt mit der Bahn in den Zoo Hannover besondere Höhepunkte. Highlights in der zweiten Woche waren die Tour in den Heide-Park Soltau und der Motto-Tag „Piraten“!!

Dankeschön an die Ehrenamtlichen

Die Gemeindejugendpflege Edemissen bedankt sich besonders herzlich bei den ehrenamtlichen Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern der Jugendinitiativen: Alina Schmidt, Lucca Zajonc, Madeleine Gail, Kathleen Wagner, Jesper Langeheine, Magnus Hoyer, Kristof Molle, Nico Hoffmann, Mieke Hufen, Marieke Siegel, Jenna Siegel, Elisa Berking, Lena Kreipe, Ilka Brennecke, Jonas Zemke, Marie Giere, Simon Köhler, Mika Meyer, Lotta Hufen, Jonas             Penshorn, Tessa Müller, Leander Könecke, Jan Semrau, Almut Filbrandt, Darius Piepke, Yvonne Grunert, Jacqueline Hitschrich. Durch Ideenreichtum und großes Einfühlungsvermögen genossen sie stets das volle Vertrauen der Kinder. Ebenso herzlich möchten wir unseren lieben Kochfrauen Evi Wehly und Karin Erich für ihr Engagement danken.

 

Zingst – Freizeit auf dem Darß (Fischland)

In Zingst an der Ostsee verbrachten 35 Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam mit ihren acht Betreuern vom 14. bis zum 23. Juli eine erlebnisreiche Freizeit. Wir hatten fast durchgängig Sonnenschein bei mäßigen Temperaturen von etwa 18 – 22 °C. Nur selten wagten es ein paar Regentropfen nach Zingst. Die letzten Tage aber wurde es sogar noch über 25 °C!!

So konnten wir alle Möglichkeiten nutzen, die uns das Meer, der Strand und der Ort Zingst anzubieten hatten. Obwohl sich das Wetter nicht nur von seiner guten Seite zeigte, konnten wir täglich den Strand genießen. Wir hatten jede Menge Spaß beim Baden, Sonnen, Volleyball spielen, Sandburgen bauen und anderen Strandspielen. Weitere Angebote wie Stadtbummel, Strandolympiade, Tischtennis, kreatives Werken, Malen und Spielen wurden sehr gern in Anspruch genommen. Außerdem standen eine Radtour zum Darßer Leuchtturm, vier Besuche im Ozeaneum Stralsund und eine Fußgängerrallye auf dem Programm. Als Highlight ging es natürlich wieder zu den Störtebeker Festspielen nach Ralswiek auf die Insel Rügen, wo uns die Abenteuer von Klaus Störtebeker, Spezialeffekte und das Feuerwerk zum Staunen brachten. Der vorherige Abstecher in das Ostseebad Sellin ließ Zeit zum Bummeln und Shoppen. Am letzten Abend fanden eine spannende Show mit Sängern, Tänzern und Siegerehrungen sowie die Abschlussdisko statt. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel war wieder zu Besuch in Zingst (Ihr Wahlbezirk) und begrüßte zwei unser Teilnehmer per Handschlag!!

Dankeschön an die Betreuer und Betreuerinnen

Ein herzliches Dankeschön der Jugendpflege geht an Annika Blunck, Michelle Grehl, Caroline Beck, Jonas Peinz, Robin Penshorn, Marius Bertram und Thomas Grunert. Sie alle waren für die Bedürfnisse der Kinder geduldige und einfühlsame Ansprechpartner/innen. Durch ihr Engagement, ihre Kreativität und ihr Einfallsreichtum verlebten die Teilnehmer/innen erlebnisreiche, spannende und schöne Tage.

 

Jugendfreizeit in Spanien

Vom 14. Juli bis zum 26. Juli führte uns die Auslandsfreizeit für Teenager zu neuen Ufern: die Costa Brava in Spanien war das Ziel. In Calella genossen die 42 Teilnehmer die wichtigsten Vorzüge dieser Stadt, die als eines der beliebtesten Ferienziele der heutigen Jugend gilt. Calella bietet einen langen Sandstrand mit ausgezeichneter Wasserqualität, gute Jugendhotels, eine grüne Umgebung für Ausflüge, zahlreiche Geschäfte und Cafés in der Altstadt und natürlich Bars sowie Diskotheken.

Für die Jugendgruppe war an dem Reiseziel vieles ganz neu, so dass sich alle darauf erst einmal einstellen mussten, aber das hatte durchaus sein Gutes… Mit Leichtigkeit wurde diese Freizeit zu einer wahren Aktiv-Freizeit durch die unterschiedlichsten Aktivitäten. Die hohen Temperaturen zwischen 26° und 36° waren durch den immer leicht gehenden Wind gut zu ertragen. So waren Kicken am Strand, Mountainbiking durch das angrenzende Bergland, Wandern zum Leuchtturm Calellas und der tägliche Lauftreff zwar stets eine Herausforderung für die Aktiven, alle Herausforderungen wurden aber mit einem Hochgefühl bewältigt.

Natürlich waren alle nach Spanien gereist, um viel Sonne zu tanken und zu baden. Beides war gar kein Problem. Den schönen Sandstrand, das saubere Wasser und die Wellen genossen wir jeden Tag mindestens ein Mal. Außerdem traf sich die Gruppe jeden Abend vor dem Essen am Hotel noch einmal zu einer Poolsession, bei welcher immer wieder neue Sprünge gezeigt wurden. „Nebenher“ hatte die Gruppe Freude bei zahlreichen Spielangeboten wie etwa dem „Mörderspiel“, der „Ruderregatta“ durch Calella, dem kribbeligen „Schnick-Schnack-Schnuck“ und den spannenden Werwolf-Abenden. Darüber hinaus kamen die Kreativangebote äußerst gut an. Bei unserem Tagesausflug nach Barcelona ging es in Kleingruppen auf Sightseeing-Tour, Shopping-Streifzug oder Suche nach Chill-Oasen inmitten der Stadt. Im Grunde erfüllte die Stadt alle unsere Wünsche. Die anschließende Rückfahrt im Zug, der endlich „unser Zug“ war, hätte auch nicht unterhaltsamer verlaufen können. Dennoch waren besonders die Aktivitäten, die mit Wasser zu tun hatten, die absoluten Highlights der Freizeit. Davon hatten wir einige: den Besuch eines schwimmenden Wasserparks an Calellas Küste mit Kletterwänden/Rutschen/Trampolinen & Co., die Banana-Boots-Fahrt mit hart erkämpftem Gruppentarif und nicht zu vergessen unseren Tagesausflug in den Aquapark WATERWORLD in Lloret de Mar, dessen Name echt Programm ist. Eins spaßiger als das andere. Fakt ist: Nass wurden wir immer alle. Das gilt im Übrigen auch für die Abschluss-Party am Strand mit Bodypainting, selbst gemachten Cocktails und Beach-Disco „Ich dance mit de Gänse“.

Dankeschön an die Betreuer und Betreuerinnen

Ich danke meinen ehrenamtlichen Spanien-Betreuern von Herzen für ihr Vertrauen, ihre Ehrlichkeit, ihre Flexibilität, ihre Motivation und ihre Aktivität! Nur dank der Unterstützung von Almut Filbrandt, Niklas Bondzio, Torben Potz, Neele Meyer-Jantzen, Yvonne Grunert, Leon Spickschen und Marvin Isensee hat diese neu konzipierte Freizeit diese Angebotsvielfalt bieten und eine derart hohe Qualität erzielen können. Diese sieben Betreuer, die zum Großteil bereits auf langjährige Freizeiterfahrungen zurückgreifen können, gestalteten das Aktiv-Programm für die Teilnehmer mit großem Engagement und fungierten für sie darüber hinaus als interessierte, mitfühlende Ansprechpartner. Alle Betreuer förderten mit Hingabe den Gruppenzusammenhalt. Das 8-köpfige Betreuerteam war am Ende der anstrengenden und abwechslungsreichen Freizeit begeistert, dass alle 42 Teilnehmer einschließlich der 8 Teilnehmer mit Handicap zu EINER harmonischen und bunt gemischten Gruppe zusammengewachsen waren. Auch das ist für sich genommen ein Erfolg!