Nachlese Sommerfreizeiten 2021

Zeltlager Alvesse

Mit Ferienbeginn startete nach letztjährigem Ausfall wieder unser Zeltlager mit einem Hygienekonzept am Sportplatz in Alvesse. In der ersten Zeltlagerwoche hauchten die Jüngsten, die 6- bis 9-jährigen Kinder, dem Zeltplatz Leben ein. Die Älteren, die 9- bis 12-jährigen Kinder, nahmen den Zeltplatz und das Gelände dann während der zweiten Woche in Beschlag. Die 35 bzw. 29 Kinder wurden jeweils von zahlreichen, ehrenamtlich tätigen Jugendlichen (alle sind Inhaber der Juleica) aus der Gemeinde betreut.

Die erste Woche über war das Wetter schön und sommerlich warm. Die Kinder und Betreuer nutzten das schöne Wetter für sehr viele Aktivitäten vor Ort. Richtig Gas geben konnten die Kinder und Betreuer auf dem Sportplatz; es wurde ausgelassen getobt und viele Bewegungsspiele wurden zusammen gespielt. Zu den rechtlich erforderlichen Schnelltests fuhr an einem Abend ein Rettungswagen des Rettungsdienstes Daetz vor, so dass alle Kinder das Innenleben des Fahrzeugs ausgiebig begutachten und ihre vielen Fragen zu den Geräten mit dem Chef persönlich bereden konnten, das machte aus der „Pflicht“ eine „Kür“ – ein Rettungswagen zum Anfassen! Eine „fabelhafte“ Schatzsuche, die „feuchtfröhlichen“ Wasserspiele, eine lustige Lagerolympiade sowie viele Kreativangebote zählten ebenfalls zum vielfältigen Programm der ersten Woche, wobei die Wasserspiele für alle zum Hit wurden, denn es blieb am Ende niemand trocken und es gab währenddessen viel zu lachen.

Die zweite Woche hatten wir wettermäßig auch gute Voraussetzungen, das Tagesprogramm interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Jeden Tag hatten wir sommerliche Temperaturen. Begeistert waren die Kinder von den Ausflügen zum Maislabyrinth nach Höfen, einer Tagesfahrt ins Rasti-Land und einem Nachmittag beim Minigolf in Peine!! Viele Kreativ- und Spielangebote vor Ort gehörten ebenfalls zum abwechslungsreichen Programm der zweiten Woche.

Für beide Wochen gilt: Beim Werken, Spielen oder Malen verlebten alle Kinder spannende und schöne Tage in Alvesse. Den jeweiligen Abschlussabend verbrachten die Feriengruppen wie immer mit einem leckeren Grillabend und einer fetzigen Talentshow mit Zeltplatz-Disko. Traditionell saßen nach Einbruch der Dunkelheit alle am Lagerfeuer, wo gemeinsam gesungen wurde und Geschichten erzählt wurden. Die Krönung bildete dann jedoch die Nachtwanderung, bei der es jeden gruselte.

In der ersten Zeltlagerwoche waren der Motto-Tag „Fabelwesen“ und die Tagesfahrt mit dem Bus in den Zoo Hannover besondere Höhepunkte. Highlights in der zweiten Woche waren die Tour ins Rasti-Land und der Motto-Tag „Alles Kartoffel“!!

Dankeschön an die Firma Daetz

Nach der seinerzeit geltenden niedersächsischen Corona-Verordnung und dem Hygienekonzept der Jugendpflege für das Zeltlager mussten alle Zeltlager-Kinder und ihre Betreuer je Woche zwei Mal mittels Corona-Schnelltest getestet werden. Zu unserer Freude hat sich auf Nachfrage der Rettungsdienst Daetz bereiterklärt, diese Tests in beiden Zeltlagerwochen direkt vor Ort
– kostenfrei für uns – durchzuführen und damit das Betreuerteam zu entlasten. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt somit der Firma Daetz und all seinen Mitarbeitern, die ausgesprochen freundlich und sensibel mit den „Testpersonen“ und ihren Fragen umgegangen sind. Außerdem wichtig: Wir freuen uns natürlich sehr, dass alle Tests in ihren Ergebnissen negativ ausgefallen sind und uns weitere Szenarien (Isolierung, PCR-Tests, Quarantäne usw.) erspart geblieben sind.

Dankeschön an die Ehrenamtlichen

Die Gemeindejugendpflege Edemissen bedankt sich besonders herzlich bei den ehrenamtlichen Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern: Nike Stolte, Jil Siedentop, Phillip Hauth, Annika Eckhoff, Emma Wollherr, Mascha Hintz, Hanna Altrock, Romy Lütgering, Daniela Meyer, Mavie Poersch, Cedrik Rücker, Simon Köhler, Darius Piepke, Clara Blach, Eric Bodenburg, Malte Räth, Ilka Brennecke, Clarissa Karsten, Neele Petzold, Annalena Penshorn, Jan Semrau, Thilo Schulz und Finn Glitza. Durch ihren Ideenreichtum und ihr großes Einfühlungsvermögen genossen sie stets das volle Vertrauen der Kinder. Ebenso herzlich möchten wir unseren lieben Kochfrauen Evi Wehly und Karin Erich für ihr Engagement danken.

 

Statt Zingst eine Freizeit auf Usedom (Kinderfreizeit)

In Ahlbeck auf Usedom verbrachten 23 Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam mit ihren sieben Betreuern vom 13. bis zum 21. August eine erlebnisreiche Freizeit. Die Jugendherberge in Zingst, wo es jedes Jahr hingeht, hatte auch in diesem Jahr pandemiebedingt geschlossen!! Mit ganz viel Glück konnten wir als Ersatz das Bungalow–Jugenddorf in Ahlbeck für uns buchen! Trotz Hygienekonzept und Selbsttests verbrachten wir eine harmonische und sehr schöne Freizeit auf der Insel Usedom!!

Der Wettergott meinte es in diesem Jahr nicht gut mit uns. Bei mäßigem Sommerwetter (immer mal sonnig, mal bewölkt und ab und zu auch regnerisch) konnten wir trotzdem täglich das Strandleben genießen!

Wir hatten jede Menge Spaß am Sportstrand beim Baden, Sonnen, Völker- und Volleyball spielen, Fußball und anderen Strandspielen. Weitere Angebote wie Stadtbummel, Strandolympiade, Tischtennis, kreatives Werken, Malen und Spielen wurden sehr gern in Anspruch genommen. Außerdem standen zwei Radtouren zu einem Leuchtturm in Polen und eine Fußgängerrallye auf dem Programm. Besonderer Höhepunkt war aber das Piraten-Minigolf in Trassenheide!!

Am letzten Abend fanden eine spannende Show mit Sängern, Tänzern und Siegerehrungen sowie die Abschlussdisco statt. Das trug zum harmonischen Ausklang der letzten gemeinsamen Stunden bei.

Dankeschön an die Betreuer und Betreuerinnen

Ein herzliches Dankeschön der Jugendpflege geht an Caroline Beck, Greta Hoyer, Kerstin Hohl, Jan Semrau, Robin Penshorn und Thomas Grunert. Sie alle waren für die Bedürfnisse der Kinder geduldige und einfühlsame Ansprechpartner/innen. Durch ihr Engagement, ihre Kreativität und ihr Einfallsreichtum verlebten die Teilnehmer/innen erlebnisreiche, spannende und sehr schöne Tage.

 

Jugendfreizeit in Schweden

In der Zeit vom 15. bis zum 28. August führte unsere diesjährige Jugendfreizeit 40 Teilnehmer (davon 5 Menschen mit Behinderung) und ihr 8-köpfiges Betreuerteam nach Schweden. In Vittsjö im Süden Schwedens bewohnten wir ein großzügig geschnittenes Gruppenhaus, welches über ein riesiges Außengelände und einen Badesee verfügte.

Das Wetter war – wie in Deutschland – wechselhaft, das heißt Sonne & Wolken wechselten sich immer wieder ab und zwischendurch gab es gelegentlich einen Regenschauer. Der Aktivität der Gruppe tat das jedoch keinen Abbruch: alle nahmen das Wetter, wie es kam, passten die Aktionen an und nutzten jede Minute. Fußball, Volleyball und Capture the Flag spielen standen in dieser Jugendgruppe ganz hoch im Kurs. Der Badesee mit hauseigenem Zugang wurde unterschiedlich genutzt: der Badesteg zum Chillen, die Kanus zum Paddeln und der See selbst natürlich zum Baden. Der dazugehörige Grill- und Lagerfeuerplatz wurde auf der Freizeit mehrfach bei musikalischer Begleitung für stimmungsvolle Abendstunden genossen – auch bei Marshmallows und Stockbrot, wie es sich für eine Schweden-Freizeit gehört. Unsere Kreativangebote wurden allesamt ebenfalls gut angenommen und so dürften viele Teilnehmer nun ein paar kreative Unikate mehr zu Hause haben. Selbst an den Abenden kam keine Langeweile auf – je nach Laune spielten wir Werwolf und Capture the Flag oder hatten nicht weniger Spaß beim Freizeitkino, Beautyabend mit Traumreise (nicht nur von Mädels für „gut“ befunden!), den Singstar-Abenden oder der Party zum Abschluss.

Für noch mehr Abwechslung sorgten die Besuche des Hauptortes der Gemeinde, in Hässleholm, denn hier konnten die Jugendlichen zwischendurch shoppen. Darüber hinaus wurden von uns mehrere urige Ausflüge angeboten, an welchen jeweils interessierte Kleingruppen teilgenommen haben: Elchpark, Alpaka-Hof und eine „Loppis“-Tour (Hof-Flohmärkte). Zwei Tagesausflüge wurden von der ganzen Gruppe unternommen, so hatte die Gruppe an einem Tag Spaß im Freizeitpark Tosselilla und an einem weiteren Tag Shopping-Spaß im verregneten Helsingborg.

Die 48-köpfige Gruppe hat sich in Schweden komplett selbst versorgt, was einerseits schon anhand der Gruppengröße viel Arbeit bedeutet hat und andererseits unter Berücksichtigung der Entfernungen in Schweden noch mehr Aufwand bewirkt hat. Das Betreuerteam hat sich auch dieser Herausforderung gestellt und bekam bei den Teilnehmern Unterstützung. So hörten wir immer wieder gern Sätze wie „Wir möchten gern helfen.“ oder „Können wir helfen?“. Vielen Dank dafür!

Dankeschön an die Betreuer und Betreuerinnen

Die Teilnehmer, die Eltern, die Gemeinde und ganz besonders ich als Jugendpflegerin sind den ehrenamtlichen Betreuern extrem dankbar dafür, dass sie diese Freizeit möglich werden ließen. Es ist kein Geheimnis, dass ursprünglich eine Spanien-Fahrt geplant war, doch die Infektionslage in dem Land hat dieser Reise etwa 5 Wochen vor Abfahrt den Garaus gemacht. Der Gedanke lag nahe, die Jugendfreizeit zu diesem Zeitpunkt komplett abzusagen. Das gesamte Betreuerteam hat sich jedoch dagegen und sich stattdessen für ein alternatives Ziel (Schweden!) entschieden. Bei dieser Entscheidung setzten alle den Fokus auf die Jugendlichen und deren Bedürfnisse nach Gruppenaktionen, Gemeinschaftsgefühl, Urlaub, Erholung, Erlebnissen… Diese Entscheidung für die Schweden-Freizeit verlangte dem Team später aber wirklich alles ab. Während der Freizeit kamen alle Teamer zwischendurch an ihre Grenzen. Die Selbstversorgung, die Entfernungen, die Organisation/Logistik, das Programm, die Corona-Bedingungen (z. B. Schnelltests), die Inklusion, das Wetter… – all das machte diese Freizeit für acht Betreuer mit mehr oder weniger Erfahrungsschatz zu einem Wahnsinns-Kraftakt! Alle im Team haben zur Stange gehalten, sich unglaublich toll gegenseitig unterstützt und so dafür gesorgt, dass diese Freizeit gelungen ist. Daher richtet sich mein aufrichtiger Dank an diese ehrenamtlichen Betreuer: Friedrich Beyer, Mika Meyer, Riccardo Fonzi, Jenny Hilbert, Rieke Meyer-Jantzen, Katharina Altrock und Neele Meyer-Jantzen. Fünf Betreuer fuhren das erste Mal auf eine Auslandsfreizeit. Die große, selbstlose Einsatzbereitschaft aller Teammitglieder war entscheidend für den Erfolg der Freizeit. Diese Freizeit war etwas ganz Besonderes, weil sie gezeigt hat, dass eine positive Einstellung, Mut, Toleranz, Kreativität, Teamgeist und eine Portion Kampfgeist einiges bewirken können. Tausend Dank!