Hygienekonzept Zeltlager

Hygienekonzept für die Zeltlager-Wochen der Gemeindejugendpflege Edemissen in Alvesse im Zeitraum vom 25. Juli bis zum 6. August 2021

Allgemeine Voraussetzungen

  • Alle Erziehungsberechtigten und Betreuer/innen werden im Vorfeld über das Hygienekonzept informiert.
  • Personen mit typischen Krankheitssymptomen (Fieber, Husten, Luftnot, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen usw.) dürfen nicht an der Freizeit teilnehmen bzw. diese nicht betreuen.
  • Personen, die einer besonderen Risikogruppe angehören (insbesondere Lungen-, Herz-, Krebserkrankung), sollen über die Gefahren einer Teilnahme informiert werden.
  • Es wird von den Verantwortlichen eine Anwesenheitsliste geführt, aus welcher hervorgeht, wer zu welchem Zeitpunkt auf dem Zeltplatz anwesend war. Diese Liste wird 21 Tage gespeichert und nach spätestens einem Monat gelöscht.

 

Gruppe

  • Nach aktuellem Stand (25.06.2021 – Inzidenz unter 50) besteht rechtlich keine Begrenzung der Personenzahl für die Jugendfreizeiten. Bei einer Inzidenz ab 50 dürften jedoch maximal 50 Kinder und Jugendliche an der Freizeit teilnehmen. Das Betreuungspersonal käme hinzu.
  • Die Anzahl der Betreuer/innen soll an Gruppengröße und Gruppenzusammensetzung angepasst werden.
  • Während der Freizeit sollen grundsätzlich so wenige Außenkontakte wie möglich eingegangen werden.

 

An-/Abreise

  • An- und Abreise erfolgen weitestgehend kontaktlos. Übergabe und Übernahme der Kinder erfolgen auf dem Parkplatz des Sportplatzes. Dort verabschieden sich die Eltern von ihren Kindern und den Betreuerinnen/Betreuern. Das Betreuerteam nimmt auf dem Parkplatz die Kinder in Empfang samt Gepäck und wird sich um die Zelteinteilung sowie die Zelteinrichtung kümmern.
  • Auf dem Parkplatz werden verschiedene Stationen (Checkpoints) aufgebaut sein. Bei diesen Checkpoints werden die Eltern die erforderlichen formellen Übergabetätigkeiten erledigen, Informationen dem Betreuungspersonal geben und offene Fragen klären können. An den Checkpoints kann es zu Wartezeiten kommen, dennoch ist Abstand zu halten.
  • Stationen (Checkpoints) werden sein:
  1. Kontrolle Schnelltestnachweis und Einwilligung in Schnelltests während der Freizeit
  2. Abgabe/Check der persönlichen Unterlagen (Fragebogen zu persönlichen Daten, Einwilligung
    Veröffentlichung Fotos, Ärztliche Bescheinigung, Krankenversicherungskarte, Impfpass, gegebenenfalls Arzneimittelverordnung)
  3. Abgabe Taschengeld
  4. Abgabe Medikamente
  5. Gepäckübergabe und Übergabe des Kindes an das Betreuerteam

 

Verhaltensregeln

  • Innerhalb der festen Freizeitgruppe muss kein Mindestabstand eingehalten werden.
  • Das Tragen eine Mund-Nasen-Bedeckung ist innerhalb der festen Gruppe nicht nötig, auch nicht in den Räumlichkeiten.
  • Zu Personen außerhalb der Gruppe ist der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Sofern dieser Mindestabstand aus organisatorischen Gründen nicht eingehalten werden kann, ist in diesen Situationen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Regelmäßiges Händewaschen mit Seife (mindestens 30 Sekunden) ist entscheidend, um Ansteckungen zu vermeiden.
  • Niesen und Husten immer in die eigene Armbeuge.

 

Testpflicht/-konzept

  • Teilnehmende und Betreuer/innen sind verpflichtet, vor der Anreise einen Coronatest durchführen zu lassen und bei Anreise ein negatives Ergebnis eines PCR- oder Schnelltestes durch ein geeignetes Zertifikat vorweisen. Der Test darf bei Anreise nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Selbsttests sind nicht zulässig. Eine Teilnahme an der Freizeit ist ohne Testnachweis nicht möglich.
  • Während der Freizeit sind 2 weitere Schnelltests je Woche für Teilnehmer/innen und Betreuungspersonal vorgeschrieben (Stand: 25.06.2021).
  • Für Personen unter 18 Jahren muss eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegen, dass die Kinder/Jugendlichen durch die Jugendpflege und ein externes Testzentrum getestet werden dürfen. Ohne diese Erlaubnis ist eine Teilnahme nicht möglich.
  • Das Betreuungspersonal ist geschult, Schnelltests durchführen zu können und zu dürfen.
  • Auch Geimpfte und Genesene lassen sich testen, da die meisten Teilnehmer/innen aufgrund ihres Alters nicht geimpft sind und insbesondere ihnen diese Schutzmaßnahme dient.
  • Sofern Außenkontakte notwendig sind (z. B. Arztbesuch, Einkauf), müssen sich die entsprechenden Betreuer/innen bzw. Kinder nach Außenkontakten zusätzlich testen lassen. Je Tag maximal 1 Test.
  • Die Schnelltests sowie die weiteren Regelungen dieses Hygienekonzeptes sind Maßnahmen, um das Infektionsrisiko zu minimieren und dadurch alle Teilnehmer/innen bzw. Betreuer/innen bestmöglich zu schützen. Dennoch bleibt ein gewisses Restrisiko, auf welches an dieser Stelle hingewiesen wird. Daneben ist anzuerkennen, dass die Testergebnisse keine 100%ige Sicherheit bieten, wodurch die weiteren Hygienemaßnahmen weiterhin ihre Wichtigkeit behalten.
  • Bei Krankheitssymptomen, die während der Freizeit auftreten, ist die betreffende Person zunächst von der Gruppe abzusondern. Dies gilt auch im Falle eines positiven Corona-Testergebnisses. Für diese Fälle steht ein Krankenzimmer/-zelt zur Verfügung. Schnellstmöglich ist ein Arztbesuch bzw. ein PCR-Test zu veranlassen. Sollte dieser positiv ausfallen, ist den weiteren Anweisungen des Gesundheitsamtes Folge zu leisten. Selbstverständlich informieren die Verantwortlichen umgehend die Erziehungsberechtigten.

 

Raumhygiene

  • Alle Räume sind regelmäßig – mindestens alle 30 Minuten – zu lüften.
  • Aktionen finden vorzugsweise im Freien statt.
  • Die Räume (Küche, Gruppenräume, sanitären Anlagen, Duschräume, Toilettenwagen) werden täglich gereinigt.
  • Sämtliche (Sanitär-)Räume sind mit Desinfektionsmittel auszustatten.
  • Gegebenenfalls erforderliche Zwischenreinigungen erfolgen durch das Betreuerteam.
  • Es werden Dusch-/Waschzeiten eingeführt, um eine Überfüllung der Räume zu verhindern.

 

Küche/Verpflegung

  • Beim Umgang mit Lebensmitteln sollen nicht mehr Personen als notwendig bei der Zubereitung und Ausgabe des Essens beteiligt sein.
  • Die Teilnehmer/innen werden in den Küchendienst einbezogen, das heißt sie decken den Tisch, räumen die Tische ab und helfen dem Betreuerteam beim Abwasch. Bei der Zubereitung und der Ausgabe des Essens werden sie nicht unterstützend tätig.
  • Vor jeder Tätigkeit (Kochen, Essensausgabe, Küchendienst, Kiosk-Dienst) ist darauf zu achten, dass die Hände gründlich gewaschen werden. Wer möchte, darf darüber hinaus Einmalhandschuhe und Mund-Nasen-Bedeckung benutzen.
  • Bei der Essensausgabe sind die Lebensmittel nach Möglichkeit mit einer Schutzwand oder einer Abdeckung zu schützen, sofern der Abstand zu den Gruppenmitgliedern nicht ausreicht.
  • Auf Lebensmittel darf nicht gehustet oder geniest werden. Sollte das versehentlich passieren, dürfen die Nahrungsmittel nicht mehr verwendet werden.
  • Es dürfen nur sauberes Geschirr und saubere Besteckteile benutzt werden. Geschirr und Besteck müssen nach jeder Mahlzeit heiß gereinigt werden.
  • Nach jeder Mahlzeit werden die Arbeitsflächen der Küche sowie die Tische feucht abgewischt und desinfiziert. Benutzte Spültücher und Geschirrtücher sind regelmäßig zu reinigen und zu wechseln.
  • Die Gruppe wird für die Mahlzeiten in 2 feste Gruppen geteilt. Diese 2 Gruppen essen nacheinander im Gruppenraum (aufgrund der begrenzten Raumgröße).
  • Bei dem Lagerkiosk werden Einmalhandschuhe getragen oder es wird geeignetes Besteck zur Ausgabe benutzt. Die Lebensmittel werden nach Möglichkeit mit einer Schutzwand oder Abdeckung geschützt.

 

Zelte

  • Zelte sind vorhanden. In den Zelten wird auf angemessenen Abstand geachtet. In den Schlafzelten werden daher maximal 3 Personen untergebracht.
  • Die Zelte sind regelmäßig zu lüften.

 

(Erd-)Nussfreie Wochen

Die Zeltlagerwochen in Alvesse sind (erd-)nussfreie Wochen.

 

Liebe Eltern,

verzichten Sie unbedingt auf die Mitgabe von nuss- und erdnusshaltigen Sachen! Natürlich dürfen Sie Ihrem Kind Süßigkeiten und Snacks mitgeben. In beiden Zeltlager-Wochen sind Kinder angemeldet, die allergisch auf Nüsse und/oder Erdnüsse reagieren. Anders als bei Lebensmittelallergien im Allgemeinen entstehen allergische Reaktionen (bis hin zum anaphylaktischen Schock und lebensbedrohlichen Situationen!) hier unter Umständen schon allein beim einfachen Kontakt mit Nüssen/Erdnüssen oder deren Fetten! Deshalb verhindern Sie bitte, dass Lebensmittel wie Erdnussflips, Studentenfutter und sonstige nusshaltige Produkte in das Zeltlager gelangen. Lesen Sie bitte die Zutatenlisten aufmerksam. Unterlassen Sie es ebenfalls, Lebensmittel einzupacken, die gekennzeichnet sind mit „kann Nüsse enthalten“, „kann Erdnüsse enthalten“, „kann Schalenfrüchte enthalten“ und „kann Spuren von Nüssen/Schalenfrüchten enthalten“. Herzlichen Dank – im Namen der betreffenden Kinder und des gesamten Betreuerteams!

 

Prävention ist wichtig, schließlich möchten wir ALLE unbeschwerte und fröhliche Tage im Zeltlager verbringen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.

Stand: 25.06.2021 Mi