Kanu-Freizeit für Teenies über Pfingsten 2018

Kanu-Erlebnis-Freizeit auf der Weser war traumhaft schön!

Die Kanu-Freizeit über Pfingsten, die Gemeindejugendring und Gemeindejugendpflege Edemissen gemeinsam angeboten hatten, brachte für alle viele tolle Erlebnisse.

Insgesamt haben 18 Teenies teilgenommen. Erstaunlicherweise waren nur vier Teilnehmer weiblich – das war etwas schade, wenngleich die Freizeit trotzdem ausgebucht war. Am Samstagmorgen (19.05.) ging es für sehr viele noch „vorm Aufstehen“, nämlich um 8 Uhr, los. Die 22-köpfige Gruppe, darunter vier Betreuer, fuhr mit zwei Kleinbussen und einem PKW ins schöne Weserbergland. Nach etwas mehr als zwei Stunden erreichten wir unser erstes Ziel: das Heuhotel in Wehrden im Kreis Höxter. Dort hielten wir uns nicht lange auf, im Grunde entluden wir zunächst nur die Fahrzeuge und richteten die Schlafplätze im Heu ein. Mittags ging es aufs Wasser. Nach einer Einführung in die Paddelkunde und dem Zusammenfinden der Teams für die Kanus paddelten wir am ersten Tag die rund 16 km von Bad Karlshafen nach Wehrden. Besonders zu Beginn legten einige Kanus einen ausgeprägten Zickzack-Kurs hin. Paddelrhythmus, Steuertechnik, Kräfteverteilung… – all das musste sich erst finden. Da hatten die Kanu-Teams ganz unterschiedliche Methoden. Die Multitasking-Fähigkeiten (sich kennenlernen – Gespräche führen, Natur genießen und Paddeln) wurden ebenfalls auf die Probe gestellt bzw. geschult. Allen Kanuwanderern fiel sofort auf, wie traumhaft schön das Weserbergland ist. Der natürlich schöne Flussverlauf, viele Fischreiher und Enten, historische Gebäude sowie tolle Brücken wurden unterwegs bewundert. Den Abend verbrachte die Gruppe am Heuhotel und auf dem benachbarten Bolzplatz. Im Anschluss an das Grillen lösten die Teenies in kürzester Zeit ein gar nicht leichtes Kooperationsspiel, bei welchem wirklich jeder Teilnehmer mit anpacken musste. Das Betreuerteam war beeindruckt. Spät am Abend begann dann das letzte „Abenteuer“ für diesen Tag: Übernachten im Heu.

Am zweiten Tag schaffte die Aktiv-Gruppe die 22 km von Wehrden bis nach Stahle in einem super Tempo, ohne zu hetzen. Toll war, dass alle Boote auch an diesem Tag stets beieinander blieben. Der hochsommerliche Tag zog bei einigen Kanu-Freunden etwas Röte (leichte Sonnenbrände) nach sich. Kleine Wasserschlachten zwischendurch gehörten bei den heißen Temperaturen natürlich dazu, doch auch an dem Tag ist kein Boot gekentert, was wiederum häufig nur eine knappe Sache war. Den zweiten Abend genoss die Gruppe am Heuhotel bei Lagerfeuer und Stockbrot.

In Bodenwerder machte die Gruppe am dritten Tag auf der Heimfahrt Station und testete die Sommerrodelbahn ausgiebig. Das war ein weiteres kleines Highlight für die Teilnehmer.

Die Altersspanne während dieser Freizeit war groß, so war der jüngste Teilnehmer 10 Jahre und der älteste 17 Jahre. Natürlich waren die Interessen und Gesprächsthemen da teilweise unterschiedlich. So bildeten sich in den „Verfügungszeiten“ doch Kleingruppen entsprechend den Altersklassen. Beim Kanu fahren und drum herum kamen jedoch alle wirklich gut miteinander zurecht und akzeptierten sich gegenseitig. Es wurde Rücksicht aufeinander genommen und Unterstützung gegeben, wo sie gebraucht wurde. Das war schön, hilfreich und den Betreuern auch wichtig.

Obwohl es nur drei Tage waren, waren am Ende alle müde. Die körperliche Anstrengung, die Sonne, die viele frische Luft, die Aufregung der Aktiv-Tage, die Übernachtung im Großgruppenraum… Festzuhalten bleibt, es war eine ganz tolle Freizeit mit vielen schönen Erinnerungen, doch ein paar Stunden Schlaf mussten danach wohl alle nachholen.

Dank an die Ehrenamtlichen:

Große Hilfe hatte ich als hauptamtliche Jugendpflegerin in den drei ehrenamtlichen Betreuern Yvonne Grunert, Torben Potz und Marvin Isensee. Ich bin sehr dankbar, dass diese drei Zeit und Lust hatten, die Kanu-Freizeit zu begleiten. Ohne diese drei Teamer wäre die Freizeit nicht durchführbar gewesen, insbesondere da Fahrer für den Transfer erforderlich waren. Darüber hinaus haben mich alle drei Betreuer sehr unterstützt sowie entlastet, indem sie selbstständig viele – auch unangenehme – Aufgaben übernommen und zeitweise die Gruppe geleitet haben. Es war ein Wohlfühl-Team, in dem außerdem noch viel gelacht wurde! Danke für alles.

Heike Mika